Ruth Edith Chambré, geb. Elsoffer


Ruth-Edith Elsoffer mit Vater Hugo und Hund Fips
Adresse in GießenLandgrafenstr. 8 (heute steht dort ein Nachkriegsbau)
ElternHugo Elsoffer und Johanna Elsoffer, geb. Rothenberger
Ruths Mutter stirbt 1917. Sie ist auf dem Neuen Friedhof in Gießen begraben.
Ruths Vater heiratet in 2. Ehe Johanna, geb. Cohen, aus Hamburg
Geburtsdatum18.02.1911
GeburtsortGießen
Schule Studienanstalt (heute: Ricarda-Huch-Schule Gießen)
Abitur am 3.3.1930
Sommersemester 1930 Studium der Medizin in Heidelberg
Wintersemester 1930/31Studium der Medizin in Berlin
Sommersemester 1931 Studium der Medizin in Würzburg
Wintersemester 1931/32Studium der Zahnmedizin in Würzburg
Sommersemester 1932 Studium der Zahnmedizin in Würzburg, Physicum
Wintersemester 1932 Studium der Zahnmedizin in Würzburg
Oktober 1933 Flucht nach Frankreich
1934-1936 Hachsharah (Vorbereitung zur Einwanderung) in Frankreich,
von dort Emigration nach Palästina
1936-1939 Kibbuz in Palästina
1947 (?) Heirat mit Ernst-Ludwig Chambré, aus Lich, und Emigration nach USA
1950-1954 Studium der Medizin an der New York Academy of Medicine
1954 Graduation zum Dr. med, Fachärztin für Kinderheilkunde

Ihren Mann Ernst Ludwig Chambré kannte Ruth aus der Tanzstunde in Gießen.
Er gründete 1997 die Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung zu Lich, deren Aufgabe es ist, die Erinnerung an das hessische Judentum aufrecht zu erhalten.
Das Ehepaar Chambré hatte keine Kinder.
Ruths Todesdatum ist nicht genau bekannt. Sie starb nach 1998 in New York.

Spende: Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung zu Lich
Spurensuche und Text: Monika Graulich
Herkunfts- und Rechtevermerk: Fotos aus dem Nachlass von R.E. Chambré, geb. Elsoffer. Nachlassverw. Dr. Klaus Konrad-Leder, c/o Ernst-Ludwig Chambré-Stiftung, Amtsgerichtsstraße 4, 35423 Lich.