Moritz Löwenstein

Moritz Löwenstein, geboren am 15. März 1879 in Wieseck, gestorben am 24. März 1943 in Theresienstadt

er wohnte Gießener Straße 80 (heute Ecke Philosophenstraße/Gießener Straße).

Moritz Löwenstein, dessen Eltern 1912 und 1923 verstarben, war behindert und benutzte zeitlebens einen Rollstuhl. Zwei in die USA ausgewanderte Brüder unterstützten ihn finanziell, bis er ihnen im November 1939 mitteilen musste, dass er keine weiteren Zahlungen annehmen dürfe.

Etwa 1934/35 wurde er nach Frankfurt am Main in ein Altersheim gebracht. Von dort wurde er am 18. August 1942 nach Theresienstadt deportiert, wo er am 24. März 1943 den Tod fand.

Pate: Pfarrer i.R. Horst Deumer

Spurensucher: Pfarrer i.R. Horst Deumer, Dieter Steil, Ursula Schroeter
Quellen: Stadtarchiv Gießen, Hess. Hauptstaatsarchiv, Univ.-Archiv Gießen, Aussagen von Zeitzeugen