Koordinierungsgruppe stolpersteine-giessen
Unser Selbstverständnis

Wir unterstützen Gunter Demnig bei der Realisierung der von ihm kreierten Gedenkform in Gießen:

Spender und Spurensuchende verstehen wir als weitere Unterstützer für die künstlerische Gedenkform.

Die freiwilligen Beiträge zum Gedenken an Opfer der Nazizeit geschehen in Form von Geldspenden zur Finanzierung der Steine und ihrer Verlegung, in Form von Namensvorschlägen und in Form von Recherchen zum Schicksal der Opfer bzw. zur letzten frei gewählten Wohnadresse.

Die Verlegeadresse zu ermitteln kann unerwartete Probleme bereiten. Die Mitglieder der Koordinierungsgruppe unterstützen nicht die Einzelfallrecherche, sind aber zu Tipps und Empfehlungen gerne bereit.

Die Stolpersteine erinnern im öffentlichen Raum an Opfer – Details verlangen Sorgfalt. Eine möglicherweise notwendige Entscheidung zu einer Adresse wird nach objektiven Kriterien und Quellen getroffen.

Die Koordinierungsgruppe möchte verantwortungsvoll mit dem Faktor ZEIT = Vorbereitungszeit aller Beteiligten umgehen. Termine werden deshalb nicht im Turnus geplant, sondern je nach Stand der Spenden, wie es Recherche­ergebnisse und Zeitplanung gestatten.

Zur Ablaufplanung gehören

Die Koordinierungsgruppe gibt Spurensuchenden Hinweise zur Recherche zum Schicksal der Opfer und zur Ermittlung von deren letzter frei gewählten Wohnadresse. Die Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Gießen gehört ebenso dazu wie die mit den beteiligten Dienststellen der Stadtverwaltung.

Die Koordinierungsgruppe unterhält eine Website (http://www.stolpersteine-giessen.de/). Sie begrüßt, wenn Spurensuchende Texte zu den Opfern bereitstellen.

Sie übernimmt nicht generell eine Redaktion oder redaktionelle Beiträge – das bedeutet, für die Präsentation der Spurensuche im Internet erwartet die Koordinierungsgruppe die Beiträge von den Spurensuchern.