Welche Idee steht hinter dem Projekt?

Mit den Stolpersteinen soll aller Opfer des Nationalsozialismus gedacht werden. Sie halten die Erinnerung wach an die Vertreibung und Vernichtung der Juden, der Sinti und Roma, der politisch und religiös Verfolgten, der Homosexuellen und der Euthanasieopfer.

Wie wird das Projekt realisiert?

Vor den ehemaligen Wohnhäusern der Opfer werden die Stolpersteine in den Bürgersteig eingelassen. Dabei handelt es sich um 10x10 cm große Pflastersteine, die mit einer Messingplatte versehen wurden. Auf dieser finden sich unter dem Stichwort "Hier wohnte" zu der jeweiligen Person Informationen wie Name, Geburtsdatum, Deportation und Todestag.

"Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist." (Gunter Demnig)